Sorge dich nicht, lebe!

BALLON

Wünsch du dir auch ein sorgenloses Leben?
Denkst du, wenn ich doch nur mehr Geld hätte, die richtige Ausbildung oder den richtigen Partner etc., dann hätte ich keine Sorgen mehr?

Wenn du so denkst, befindest du dich in einem mentalen Hamsterrad, ohne dass du deine Sorgen losgeworden bist oder sich irgendetwas in deinem Leben ändert.

Aber das muss nicht so bleiben. Befassen wir uns also mit den Fragen, was Sorgen überhaupt sind, wie sie entstehen und wie du dich von ihnen befreien kannst.

 

Was Sorgen sind
Sorgen tauchen immer dann auf, wenn die Dinge sich anders entwickeln als erwartet. Es fehlt also die Übereinstimmung zwischen deinem Wunsch und deiner Realität.
Du möchtest z.B. ein Projekt innerhalb eines bestimmten Zeitraumes fertigstellen. Aber alles geht viel langsamer als vorgesehen und scheint ein mühsames aussichtloses Unterfangen.

 

Wie Sorgen entstehen
Sorgen entstehen durch deine eigenen Gedanken und Worte in Form von andauernden inneren Monologen oder wiederholten Dialogen über deine Sorgen mit deinen Mitmenschen.
In dir bewegt sich ein ununterbrochener Strom von Gedanken 24 Stunden am Tag und 365 Tage im Jahr.

Erstaunlicherweise sind die meisten unserer Gedanken negativ und Angst erfüllt. Der Verstand rechnet ständig mit dem Schlimmsten. Das ist das Problem.

Die meisten Menschen behalten kaum die freudvollen Begebenheiten in ihrem Leben in Erinnerung, sondern vorwiegend nur diejenigen Erlebnisse, in denen sie in Schwierigkeiten steckten. So hält ihr Denken nur Negativität fest, so dass ihre Gedanken eine Abfolge von Sorgen, schmerz- und leidvoller Erinnerungen sind.

 

Sorgen sind Illusionen
Die Natur der Sorge ist, dass sie immer auf das gerichtet ist, was noch nicht da ist. Sorgen können nur in Unwissenheit über das Gesetz der Anziehung entstehen.

Die gleiche Intelligenz, die die gesamte Existenz lenkt und aufrecht hält, ist auch dir zugänglich. Wenn du damit nicht im Einklang bist, ist das Resultat Sorgen und Ängste.

Wenn du die Verantwortung für dich und dein Leben übernimmst und das Gesetz der Anziehung akzeptierst, kannst du dich entspannen und erntest die gewünschten Resultate.

Das Problem ist einzig, dass das menschliche Ego diese Tatsache nicht so ohne weiteres hinnimmt. Das Ego investiert viel Energie in Sorgen. Eigentlich dreht sich das menschliche Ego nur um Sorgen.

Versuche einmal einem Menschen zu erklären, dass seine Sorgen Illusionen sind. Er wird zutiefst beleidigt reagieren. Manche Menschen kultivieren ihre Dramen regelrecht, nur um zu demonstrieren, dass sie die größten Sorgen auf der ganzen Welt haben.

 

Verantwortungsbewusstsein vs sich Sorgen machen
Wenn sich jemand keine Sorgen macht, meint der Rest der Menschheit, dass dieser Mensch verantwortungslos ist.

Dabei verhält es sich umgekehrt: Ein Mensch, der frei von Sorgen ist, hat die Verantwortung für sich und sein Leben übernommen und sich von seinen Sorgen befreit.

Ein solcher Mensch ist nicht plötzlich frei von jedweden Herausforderungen. Er ist sich aber der Schöpferkraft seiner Gefühle und Gedanken bewusst, weiß beides zu korrigieren und in konstruktive Bahnen zu lenken

 

Arbeite mit Inspiration
Wenn du dir Ziele setzt, wirst du feststellen, dass du dir sofort Sorgen machst, ob du sie erreichst.
Auch deinen Handlungen werden durch deine Sorgen beeinträchtigt.

Die Motivation für deine Arbeit sollte nicht Sorge sondern Inspiration sein. Inspiration ist ein wahrer Energiespender und erhöht deine Leistungsfähigkeit. Sorgen hingegen drosseln sie. Sie schränken deine Fähigkeiten ein und rauben dir sogar Energie.

Wenn du dich von deinem Höheren Selbst inspirieren lässt, machst du dir keine Gedanken über das Ergebnis. Du bist im Fluss und in deine Arbeit vertieft.

Jede Arbeit, die du aus der Inspiration heraus verrichtest, bringt automatisch gute Ergebnisse hervor. Deine Arbeit erfüllt dich vollkommen und du verrichtest sie mit großer Genugtuung. Die Arbeit selbst ist dein Lohn und nicht das Ergebnis.

 

Sieh, was ist, so wie es ist ohne Bewertungen
Die meiste Zeit sehen wir die Dinge verzerrt durch unsere Sorgen. So heißt es: Wir sehen die Dinge nicht, wie sie sind, sondern wie wir sind.

So beobachte einmal dein Inneres. Du wirst dann sehr schnell feststellen, dass das, was du im Außen siehst, ein Spiegel bzw. eine Reflexion deines Inneren ist.

Wenn du z.B. schwanger geworden bist, siehst du überall schwangere Frauen.
Wenn du es gerade mit einer bestimmten Schwäche in dir zu tun hast, siehst du überall lauter Menschen mit denselben Schwierigkeiten.

Genauso verhält es sich mit deinen Stärken.
Eigentlich hat nichts eine Bedeutung, außer derjenigen, die du den Dingen selbst gibst. Wie du etwas – eine Situation oder Person – erlebst, ist immer von deinen eigenen Bewertungen und Beurteilungen abhängig und letztlich eine Projektion.

 

Gewahrsein als Mittel gegen Sorgen
Betrachte deine Sorgen einmal aus der Position eines neutralen Bobachter heraus. Nimm genau wahr, woher sie kommen und wohin sie gehen.

Dann durchschaust du das Spiel der Illusion und deine Sorgen lösen sich im Licht deines Gewahrseins auf. Stattdessen gewinnst du Klarheit.

 

Verlasse deine Komfortzone
Wenn du wirklich deine Sorgen los haben möchtest, kannst du das augenblicklich tun.
Letztlich verharren die meisten Menschen nur aus Bequemlichkeit in ihren Sorgen. Sicher hast du schon oft gehört, wie Menschen sagen: „ Was will man da machen ………. so etwas passiert halt“.

Wenn du auch solche Gedanken hegst, verweilst du weiterhin bequem inmitten in deinen Sorgen.
Manche Menschen gefallen sich sogar dabei, über ihre großen Sorgen zu reden. Eine große Last von Sorgen auf ihren Schultern zu tragen, gibt ihnen ein Gefühl von Wichtigkeit.

Willst du weiterhin in der scheinbaren Behaglichkeit deiner Sorgen verweilen und deine Probleme kultivieren?

Oder möchtest du die Lösung? Dann verweilst du nämlich keine Sekunde länger bei dem Problem, dich interessiert einzig und allein die Lösung.

 

Lass also deine Sorgen fallen und bleib gesund
Wenn du deine sorgenvollen Gedanken lange hegst, erzeugst du eine Schwere in deinem Solarplexus. Hier hast du ein Energiezentrum, das sich unter der Schwere deiner Sorgen zusammenzieht und deinen Magen beeinflusst.

Beobachte die Reaktionen in dieser Körperregion und du wirst feststellen, dass sich dein Solarplexus sofort entspannt, wenn du deine Sorgen loslässt, sich aber sofort ein flaues Gefühl in der Magengegend einstellt, wenn du dir wieder Sorgen machst.

 

Meditation als Hilfe gegen Sorgen
Wenn du dich in Meditation begibst, wirst du offen und weich. Dann können sich Liebe und Dankbarkeit in dir ausbreiten, so dass kein Raum für Sorgen und Ängste mehr vorhanden ist.

Dann ist auch dein Gewahrsein erhöht mit der Folge, dass du innerlich unberührt von den äußeren Ereignissen und frei von Sorgen bist.

Du identifizierst dich nicht länger mit deinen Gefühlen und Gedanken, stattdessen transzendierst du sie.

 

Gib den Sorgen keinen Raum in dir
Sorgen existieren nur dann, wenn du ihnen Raum gibst. Dieser Raum für die Sorgen ist deine Vergangenheit oder die Zukunft. In der Gegenwart gibt es dafür keinen Raum.

Das heißt, die Ursache für deine Sorgen liegt in Ereignissen deiner Vergangenheit, und du richtest deine Sorgen und Ängste auf Ereignisse in der Zukunft.

Deine Gedanken halten sich mit anderen Worten entweder in der Vergangenheit auf oder richten sich in die Zukunft. Du denkst darüber nach, was du in der Vergangenheit erlebst hast und überlegst, was in der Zukunft passieren könnte. Deine sorgenvollen Gedanken springen also immer zwischen Vergangenheit und Zukunft hin und her.

Die Vergangenheit hast du hinter dir und die Zukunft liegt noch vor dir. Erschaffen kannst du nur im Jetzt, d.h. in der Gegenwart. Löse dich also von deinen Erinnerungen an die Vergangenheit und Erwartungen an die Zukunft. Dann bist du in der Gegenwart und gibst deinen Sorgen keinen Raum mehr.

 

Kläre deine unerlöste Vergangenheit
Die meisten Menschen bemerken nicht, dass sie die Zukunft nach der Vorlage ihrer Vergangenheit formen. Es ist so, als würden sie Auto fahren und dabei die ganze Zeit in den Rückspiegel schauen.

Du wirst – wie alle anderen Menschen auch – durch die Erfahrungen deiner Vergangenheit geleitet. Alle ungeklärten Probleme und daraus hervorgehenden Sorgen haben ihre Ursache in deiner unerlösten Vergangenheit. All das projizierst du in die Zukunft.

Mache oder unterziehe dich einer Bewusstseinsarbeit, z.B. durch eine Rückführung zu dem zugrunde liegenden Schlüsselereignis, in der du alle angestauten Emotionen Schicht um Schicht loslässt und die ursächliche Überzeugung aufdeckst, die zu deinem unangenehmen Erlebnis geführt hat. Formuliere diese nun in eine positive lebensbejahende Einstellung um.

In der anschließenden Erinnerungsveränderung programmierst du dein Unterbewusstsein dementsprechend neu und lässt deinen Lebensfilm vor deinem geistigen Auge nun konstruktiv und mit einen positiven Ergebnis ablaufen.

 

Praktiziere Achtsamkeit
Oft erfordert es einige Zeit, bis sich deine Ziele manifestieren.
Erzwinge jetzt nichts, versuche auch nicht in die Angelegenheit auf irgendeine Weise zu beschleunigen und vor allem – resigniere nicht.

Übe dich stattdessen in Geduld, wenn dein Leben sich hinzuziehen scheint.
Statt dir Sorgen zu machen, glaube daran und vertraue zu 100% darauf, dass sich alles zur rechten Zeit und auf die richtige Weise einstellt.

Es genügt, dass du deinen Fokus weiterhin und kontinuierlich auf deine Ziele ausgerichtet hältst. Du brauchst dazu nicht zu wissen, wann und wie genau sich deine Ziele manifestieren.

Achte in einer solchen Phase besonders auf deine Gefühle und Gedanken. Diese Achtsamkeit hilft dir zu erkennen, ob du weiter auf deinem Weg bleibst oder im Begriff bist, ihn zu verlassen.

Wenn du negative Gefühle hast, hegst du negative Gedanken. Du bist dann auf die Abwesenheit deines Zieles ausgerichtet.

Du kannst dich nicht gleichzeitig gut und schlecht fühlen. Deine Gedanken rufen deine Gefühle hervor. Lerne deshalb deine Gedanken zu disziplinieren.

Richte dich auf das Allerbeste auf. Dann bekommst du auch das Allerbeste.
Deine positiven Gedanken helfen dir, dich zu entspannen, loszulassen und in der Freude und in der Freiheit zu sein.

 

Bitte um Führung und richte dich auf die Lösung aus.
Die meisten Menschen grübeln stunden- oder tagelang über ihre Probleme, halten sie gerade dadurch in der Existenz und machen sich Sorgen.

Höre augenblicklich damit auf, dich auf deine Probleme zu fokussieren. Wenn du in Schwierigkeiten feststeckst und nicht weiter weißt, gehe in die Stille und zentriere dich.

Bitte um Führung und richte dich auf die Lösung aus. Augenblicklich werden deine Sorgen von dir abfallen, weil du nur noch an der Lösung interessiert bist.

Denke immer daran, es gibt für alles eine Lösung. Sie existiert bereits. Es braucht nur dein „Ja“, damit sie in Erscheinung treten kann. Du brauchst das Rad nicht zum zweiten Mal erfinden, sondern nur zulassen, dass die Lösung in dein Leben tritt.

Du siehst also, sich sorgen zu machen, ist zum einen völlig unnötig, und zum anderen kontraproduktiv, weil du auf diese Weise deine Probleme und Sorgen noch verstärkst.

Sage Ja zum Leben und lasse deine Sorgen los!
Viel Erfolg dabei wünscht dir deine Sabine

 

Über Sabine Karina Rose

Sabine Karina Rose ist spirituelle Lehrerin und Heilerin.  Sie unterstützt Menschen wie dich, ein glückliches und erfülltes Leben voller Liebe, Weisheit und Kraft zu führen, indem du lernst, dein volles Potenzial zu entfalten. Ihre Schwerpunkte sind professionelle Heil- und Energieübertragungen, Bewusstseinsarbeit und Channeln.

Sie bloggt und podcastet auf sabinerose.de.

Außerdem bietet sie Webinare und Erlebnisabende an, gibt Einzelsitzungen und begleitet Gruppen vor Ort und über die Ferne. Darüberhinaus ermöglichen es ihre themenbezogene Oneline-Kurse, dich orts- und zeitunabhängig  weiterzuentwickeln.

 

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